Über Robert Bosch

Das Leben

Der Mann, der als Gründer eines erfolgreichen und weltweit agierenden Technologie- und Dienstleistungsunternehmens in die Geschichte eingehen sollte, war zugleich auch Stifter und Familienvater. Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Stationen im Leben von Robert Bosch.

  • Jugend & Ausbildung

    • 1861 Robert Bosch wird am 23. September in Albeck bei Ulm geboren
    • 1869 Umzug der Eltern nach Ulm, Besuch der Realschule bis 1876
    • 1876 Dreijährige Lehre als Feinmechaniker in Ulm
    • 1879 Berufliche Wanderjahre in Deutschland (u.a. Köln, Stuttgart, Magdeburg), Militärdienst in Ulm
    • 1883/84 Gastsemester Technische Hochschule Stuttgart
    • 1884/85 Auslandsaufenthalte in den USA (u.a. bei Edison) und Großbritannien (bei Siemens)

    Links: Robert Bosch, 1884 (Foto: Bosch-Archiv)
    Rechts: Von Herbst 1882 bis Sommer 1883 arbeitete Robert Bosch in der Fabrik von Sigmund Schuckert in Nürnberg. (Foto: Bosch-Archiv)

  • Familie

    • 1887 Heirat mit Anna Kayser, Geburt der Kinder Margarete (1888), Paula (1889), Robert (1891) und Erna Elisabeth (1893, mit einem Jahr verstorben)
    • 1910 Bau der Villa in der Heidehofstraße 31
    • 1921 Tod des ersten Sohnes Robert nach langer Krankheit
    • 1927 Heirat mit Margarete Wörz (nach Scheidung von erster Ehefrau 1926)
    • 1928 Geburt des zweiten Sohnes Robert, Tochter Eva kommt 1931 zur Welt
    • 1942 Robert Bosch stirbt am 12. März in Stuttgart

    Robert Bosch mit seiner Frau Margarete und ihrem Sohn Robert d. J., 1931 (Foto: Bosch-Archiv)

  • Der Unternehmer

    • 1886 Gründung der „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ am 15. November in der Stuttgarter Rotebühlstraße
    • 1901 Bezug der ersten eigenen Fabrik in der Militärstraße (heute Breitscheidstraße) mit 45 Mitarbeitern
    • 1906 Einführung des 8-Stunden-Tags, Mitarbeiterzahl erreicht 1.000
    • 1913 Einrichtung der Lehrlingsabteilung mit Lehrwerkstatt im Unternehmen
    • 1935 Richtlinien von Robert Bosch an seine Testamentsvollstrecker
    • 1937 Umwandlung der Robert Bosch AG in eine GmbH
    • 1964 Die gemeinnützige Vermögensverwaltung Bosch GmbH, die 1969 ihren Namen in Robert Bosch Stiftung GmbH änderte, übernimmt die Kapitalmehrheit an der Robert Bosch GmbH

    Robert Bosch an seinem Schreibtisch in der Stuttgarter Fabrik, 1906 (Foto: Bosch-Archiv)

  • Der Stifter

    • 1910 Beginn der umfangreichen Stiftertätigkeit mit einer Spende von einer Million Mark für Forschung und Lehre an die Technische Hochschule Stuttgart
    • 1916 Bosch beschließt, Kriegsgewinne in eine Stiftung zur Erbauung des Neckarkanals einzubringen (später 20 Millionen Mark); Gründung des Vereins „Förderung der Begabten“ mit Stiftung von zwei Millionen Mark
    • 1927 Bosch wird Mitglied des Komitees für deutsch-französische Verständigung und der Paneuropa-Union von Richard Coudenhove-Kalergi
    • 1936 Stiftung zur Errichtung des Robert-Bosch-Krankenhauses (Eröffnung 1940)

    Robert Bosch (3. v. l.) bei der Einweihung des Robert-Bosch-Krankenhauses, 1940 (Foto: Bosch-Archiv)

Robert Bosch zum Hören

Das Zwiegespräch
Robert Bosch im Gespräch mit dem Journalisten Karl Struwe anlässlich seines 80. Geburtstags am 23. September 1941 für den Reichssender Stuttgart.

Hörprobe:

Die Robert Bosch Stiftung

Die Robert Bosch Stiftung ist eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie wurde 1964 gegründet und setzt die gemeinnützigen Bestrebungen des Firmengründers und Stifters Robert Bosch fort. Die Stiftung beschäftigt sich vorrangig mit den Themenfeldern Völkerverständigung, Bildung und Gesundheit. Darüber hinaus befasst sie sich auch mit Fragestellungen der Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur.

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Auf den Spuren Robert Boschs

Besuchen Sie im Jubiläumsjahr die Orte, an denen Robert Bosch lebte und arbeitete. Nehmen Sie teil an einer szenischen Stadtführung durch Stuttgart, bei der Schauspieler Geschichten, Anekdoten und Wissenswertes über den Unternehmer, Bürger und Stifter vortragen.

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