Mein Traum für Bremerhaven
Gesellschaft
Bremerhaven

Mareike Emde mag keinen Stillstand, sie setzt sich für Veränderungen ein. Deswegen hat sie das Projekt „Mein Traum für Bremerhaven“ gegründet – hier übernehmen Bürger Verantwortung und beginnen ihr Umfeld mit zu gestalten.
Mareike Emde zieht von Hamburg nach Bremerhaven, um zu studieren. Viele Schulfreunde verstehen nicht, warum sie sich in die kleine Hafenstadt „verirrt“. Doch die 24-Jährige hält nichts von Vorurteilen und auch nichts von negativen Schlagzeilen. Stattdessen nimmt sie ihr Glück selbst in die Hand und gründet 2009 das Bürgerprojekt „Mein Traum für Bremerhaven“ – eine kreative Plattform für gesellschaftliches Engagement.
Monatliche Stammtische, Infoveranstaltungen in Schulen und Gespräche mit lokalen Institutionen: Das sind die ersten Ergebnisse des studentischen Projekts, um das Leben in der Kleinstadt in eigener Regie mitzugestalten. Ziel der „Ideenfabrik“ ist es, den Bürgern Mut zu machen, sich mit anderen zusammenzuschließen, Wünsche zu äußern und sich am gesellschaftlichen Leben der Stadt zu beteiligen. Auch die Hochschule unterstützt das Projekt. Das Besondere: Studierende können sich die Mitarbeit an sozialen Projekten im Studium anrechnen lassen.
Mareike Emde hat schon viele Bürger inspiriert, mit eigenen Ideen und Projekten ihre Stadt mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Der Clou: Menschen unterschiedlicher Herkunft und Alters arbeiten gemeinsam daran ihren Traum von Bremerhaven in die Realität umzusetzen. So entsteht im Kleinen, was Politiker seit Jahren versuchen hervorzubringen: eine starke Zivilgesellschaft, die ihre Kraft aus Gemeinschaft und Vielfalt schöpft.
Weiterführende Links:
http://www.mein-traum-fuer-bremerhaven.de
Bildung, die Platz zum Wachsen bietetVertrauen, Begeisterung, Herzblut - all das fanden wir in unseren Professor_innen an der Hochschule Bremerhaven. Projekte wie "Mein Traum für Bremerhaven" können entstehen, wenn Studierenden Raum gegeben wird, sich selber und die eigenen Talente zu entfalten. Ohne die Unterstützung und die offenen Ohren unserer Professor_innen würden die Ideen nicht solche Früchte tragen: ein Stadtmaskottchen für Bremerhaven, eine Open Space Konferenz für engagierte Bürger, ein Wahlpflichtfach, in dem soziales Engagement Teil des Studiums wird, Bremens erste eigene Straßenzeitung... Frage des Tages: Auf welchen anderen Verantwortlichen habe ich mich in unserer Rede bezogen?

Gilles Duhem
Netzwerk Schülerhilfe Rollberg (Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V.)
Gesellschaft
Kompagnons für bessere Bildung
Die Rollbergsiedlung zählt zu den sozial schwächeren Vierteln Berlins. Gilles Duhem möchte mit seinem Projekt zu einem Wandel beitragen. Das „Netzwerk Schülerhilfe Rollberg“ vereint Hausaufgabenhilfe und Mentoring.
Zum ProjektKorbinian Kantenwein
clicks4charity gGmbH
Gesellschaft
Jeder Kauf ist eine kleine Spende
Viele Menschen nutzen im Internet vor allem Newsportale und soziale Netzwerke. Korbinian Kantenwein liefert mit clicks4charity den Beweis, dass das Web auch als Medium für gesellschaftliches Engagement dienen kann.
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Christian Demuth
Bürger.Courage e.V.
Gesellschaft
Sich raushalten ist keine Lösung
Christian Demuth beschäftigt sich als Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft vor allem mit Toleranz in politischen Systemen. Reine Theorie genügt ihm aber nicht. Deshalb engagiert er sich aktiv gegen Rechtsextremismus.
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Jürgen Grenz
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Ehrenämter, maßgeschneidert
Jeder kann helfen und sich engagieren. Die Voraussetzungen sind aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Jürgen Grenz’ Stiftung „Gute-Tat.de“ möchte für jeden die passende Einsatzmöglichkeit finden.
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Auch wenn sich an „Stuttgart 21“ die Geister scheiden, liegt Befürwortern wie Gegnern das Schicksal ihrer Stadt am Herzen. Lars Becker lädt die Stuttgarter ein, ihren Lebensraum aktiv mitzugestalten.
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Iren Steiner
BELA Praxisverbund (BELA II) und BELA III
Gesellschaft
Damit Demenzkranke besser leben
Pflegeeinrichtungen für alte Menschen sind häufig auf freiwillige Helfer angewiesen. Deshalb ist es Iren Steiner wichtig, die Kooperation zwischen professioneller Altenpflege und Ehrenamt stärker zu fördern.
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Nicole Schmidt
mittenmang - Freiwilligen Engagement für Menschen mit und ohne Behinderungen e.V./gGmbH
Gesellschaft
Mittendrin statt nur am Rand
„Mittenmang“ ist das plattdeutsche Wort für „zwischen allen“. Und zwischen allen eingefahrenen Rollenbildern bewegt sich auch die Initiative von Nicole Schmidt, die das Engagement von und für Menschen mit Behinderungen stärkt.
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Bernd Siggelkow
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Gesellschaft
Vorbild Noah
Sie nennen ihn „Papa Bernd“ und freuen sich, wenn er mit ihnen zu Mittag isst – Pastor Bernd Siggelkow hat deutschlandweit mehr als 1.000 Kinder. Sie alle besuchen regelmäßig „Die Arche“, weil ihnen zu Hause etwas fehlt.
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Anke-Maria Kops-Horn
Bunte Gärten Leipzig (Brückenschlag e.V.)
Gesellschaft
Perspektiven säen, Integration ernten
Über Flüchtlingskinder in der Klasse ihrer eigenen Sprösslinge kommt Anke-Maria Kops-Horn erstmalig näher mit Asylbewerbern in Kontakt. Sie merkt, wie schwer es den Familien gemacht wird, sich in Deutschland zu integrieren.
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Beate Alefeld-Gerges
Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e.V.
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Mit Anfang 30 verlor Beate Alefeld-Gerges ihre Zwillingsschwester. Der Verlust ging ihr sehr nahe. Sie fühlte sich damals alleine und unverstanden in ihrer Trauer. Dabei ist es wichtig, diesen Gefühlen offen zu begegnen.
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Gerhard Liersch
Werkstattschule (Öffentliche Schule)
Bildung
Die Schulbank drücken? Oder doch lieber die Werkbank? Für benachteiligte Jugendliche in Bremerhaven gibt es noch eine dritte Alternative. Die Werkstattschule baut eine Brücke zwischen Entweder und Oder.
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