ArbeiterKind.de (gemeinnützige UG)
Bildung
Gießen

Sie selbst ist die erste Akademikerin in ihrer Familie. Weil sie auch anderen Arbeiterkindern Mut zum Studium machen wollte, gründete Katja Urbatsch ein Informationsnetzwerk.
Es sind unverrückbare Fakten: Haben die eigenen Eltern einen Hochschulabschluss, streben von 100 Kindern 71 ein Studium an. In Familien ohne akademischen Hintergrund liegt dieser Wert lediglich bei 24. Dieses Ungleichgewicht zu ändern, das hat sich Katja Urbatsch mit ihrer Initiative „ArbeiterKind.de“ zur Aufgabe gemacht. Denn die Projektgründerin weiß aus eigener Erfahrung: Kinder aus nicht-akademischen Familien haben schlechtere Startbedingungen.
Wie der Name vermuten lässt, stellt ein Internetportal das Basisangebot dar. Auf übersichtlichen und informativen Seiten erfahren Jugendliche alles Wesentliche zum Thema. „Warum studieren?“, „Studium finanzieren“ oder „Examen meistern“ sind drei der Schwerpunkte, die vor allem Abiturienten ein Bild vom Unialltag vermitteln sollen.
Über die Website hinaus hat Katja Urbatsch ein bundesweites Netzwerk von Mentoren geschaffen, um Schülern und Studierenden als Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Seit dem Start im Mai 2008 gewann die Initiative mehr als 2.000 ehrenamtliche Mentoren für die 80 lokalen Gruppen von „arbeiterkind.de“, die auch bundesweit Informationsveranstaltungen in Schulen durchführen.
Weiterführende Links:
http://www.arbeiterkind.de
ArbeiterKind.de-Mentor René berichtet über sein EngagementArbeiterKind.de-Mentor René Sternberg finanziert sein Studium mit einem Stipendium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und ermutigt nun SchülerInnen und Studierende dazu, sich um Stipendien zu bewerben.

Murat Vural
Interkultureller Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten e.V. (IBFS)
Bildung
Eine Spirale der Bildung
Herkunft und Zukunft – in Deutschland bestimmt das eine oft das andere. Gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund haben es häufig schwer, die Schule erfolgreich abzuschließen. Das „Chancenwerk“ von Murat Vural hilft.
Zum Projekt
Ana Lichtwer
Berliner Büchertisch e.V.
Bildung
Zwischen Buchdeckeln die Welt entdecken
Ana Lichtwer sprach nur wenig Deutsch, als sie Anfang der 70er Jahre in Berlin eingeschult wurde. Zum Glück war die Bibliothek ihrer Schule gut ausgestattet. Durch Bücher fand sie schnell Zugang zu Sprache und Menschen.
Zum Projekt
Nina Schomborg
Balu und Du e.V.
Bildung
Schön, wenn man einen Balu an der Seite hat
Nicht alle Kinder haben ähnliche Entwicklungschancen. Die Mentoren von „Balu und Du“ nehmen benachteiligte Grundschüler an die Hand – und schenken ihnen Zuwendung und Aufmerksamkeit.
Zum Projekt
Michael Stenger
SchlaU - Schulanaloger Unterricht für junge Flüchtlinge (Junge Flüchtlinge e.V.)
Bildung
Ein Schulfach namens „Kopf hoch“
Michael Stenger kümmert sich um minderjährige, elternlose Flüchtlingskinder. In seiner SchlaU-Schule in München bietet er ihnen ein schulanaloges Unterrichtsangebot – und damit eine Perspektive fürs Leben.
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Monika Dehmel
Politik zum Anfassen e.V.
Bildung
Spielerisch Politik vermitteln
Meinung bilden, recherchieren, mitbestimmen. Vielen Jugendlichen fehlen oft Mut und Motivation, sich an politischen Prozessen aktiv zu beteiligen. Monika Dehmel möchte das ändern und gründet den Verein „Politik zum Anfassen“.
Zum Projekt
Gió Di Sera
StreetUniverCity Berlin e.V.
Bildung
Ghetto-Kids, zeigt was ihr könnt!
Sie sind aggressiv, kriminell und ungebildet. Das öffentliche Bild von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Brennpunktvierteln ist kein gutes. Giò Di Sera ist anderer Meinung und gründete deshalb die StreetUniverCity.
Zum Projekt
Claudia Langen
Big Brothers Big Sisters Deutschland – Mentoren für Kinder und Jugendliche gGmbH
Bildung
Große Brüder und Schwestern im Geiste
Oft hängen die Bildungschancen eines jungen Menschen von der Herkunft seiner Eltern ab. Claudia Langen will mit ihrem Mentorenprogramm Kindern und Jugendlichen mit schwierigen Startbedingungen neue Perspektiven eröffnen.
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Eva-Maria Neher
XLAB - Göttinger Experimentallabor für junge Leute e.V.
Bildung
Eine Brücke zwischen Schule und Hochschule schlagen
E = B x A2 – „Erfolg gleich Begeisterung mal Anstrengung zum Quadrat“ – diese Formel nutzt die passionierte Biochemikerin Eva-Maria Neher, um Schülern einen spannenden Zugang zur Naturwissenschaft zu ermöglichen.
Zum Projekt
Heather Cameron
Boxgirls e.V.
Bildung
Schlagkräftiges Engagement
Eigeninitiative und Engagement sind der Motor für positive Veränderungen, brauchen aber eine starke Basis: Selbstvertrauen. Das BOXGIRLS-Programm will Mädchen Mut und Kraft geben, sich zu engagieren.
Zum Projekt
Katrin Rinke
Wieder Lachen e.V.
Gesundheit
Der Verein „Wieder Lachen“ unterstützt Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden. Durch die kostenlose Wiederherstellung ihrer Zähne erhalten sie ein Stück Selbstvertrauen, Attraktivität und Lebensmut zurück.
Zum Projekt
Renate Krol
Common Purpose Deutschland gGmbH
Wissenschaft
Was haben ein Bankdirektor, die Leiterin eines Obdachlosenasyls und ein Kinobetreiber gemeinsam? Sie nehmen an den Seminaren von Common Purpose teil und lernen die Arbeitswelt und Denkweisen des jeweils anderen kennen.
Zum Projekt
Albrecht Beutelspacher
Mathematikum e.V.
Wissenschaft
Mitte der 1990er Jahre kam dem Universitätsprofessor Albrecht Beutelspacher die Idee, Mathematik zum Ausstellungsobjekt zu machen. Wenige Jahre später ist er Direktor des ersten mathematischen Mitmachmuseums der Welt.
Zum ProjektMartin Ahrberg
Die Gesundheitsengel e.V.
Gesundheit
Gesundheit ist das höchste Gut – für Menschen ohne Krankenversicherung ist die medizinische Versorgung aber oftmals unerschwinglich. Martin Ahrberg hat einen Verein gegründet, der die Behandlung sozial Schwacher sichert.
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Klaus-Peter Haupt
PhysikClub (Staatliches Schulamt Kassel)
Wissenschaft
Der PhysikClub bietet Schülern Gelegenheit zu eigenständiger Forschung. Interessierte können ihre Talente weit über das in der Schule übliche Maß einbringen; andere finden plötzlich Freude an den Naturwissenschaften.
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Götz Wörner
Kulturpass (Kultur für alle e.V.)
Kultur
Etwa 80.000 Menschen sind in Frankfurt am Main von staatlichen Leistungen abhängig. Ihre finanzielle Lage verbietet häufig den Gang ins Museum, Konzert oder ins Theater. Ein Unding, denkt Götz Wörner, und erfindet den Kulturpass.
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